NAS – die Platzhirsche…

Network attached Storage [NAS], sinngemäß Speicher der mit dem Netzwerk verbunden ist, wird schon seit geraumer Zeit nicht mehr nur als Speicher verwendet. Längst dienen diese Maschinen als Server für weitere Anwendungen, die weit über „nur Speicher“ hinausgehen. Die Platzhirsche QNAP und Synology machen es vor.

Dazu haben die beiden Kontrahenten jeweils ihr eigenes Linux basierendes Betriebssystem [OS] geschaffen, QNAP nennt es QTS und Synology ihres DSM [DiskStation Manager]. Beide jeweils mit einer gut gelungenen Benutzeroberfläche, zweckdienlichem Zubehör zum Installieren/Einstellen/Überwachen sowie eigenen Anwendungen ausgestattet.

Weitere Anwendungen [Apps / Pakete] können über die entsprechenden Zentren, z.B. das Paketzentrum innerhalb des DSM, installiert werden. Alles in Allem stellen beide Betriebssysteme und Benutzeroberflächen eine runde Sache dar.

QNAP
QNAP mit QTS Synology mit DMS

Die Oberflächen ähneln sich so sehr, dass man kaum Schwierigkeiten beim Wechsel von einem System zum Anderen haben sollte… aber warum machen wir das hier zum Thema?

Der Computerservice in der Grauzone

Immer wieder werden wir bei unseren Kunden [KMUs] mit NAS-Systemen konfrontiert, ob von QNAP , Synology oder anderen Anbietern. Um dabei nicht ins kalte Wasser springen zu müssen und sich besser mit den Systemen vertraut machen zu können, nutzen wir normalerweise virtuelle Maschinen oder auch Demoseiten der Hersteller, wie z.B. die Demoseite von QNAP

– Wir können nicht alle Systeme unserer Kunden bei uns vorhalten,
das würde unseren Rahmen als Dienstleister sprengen! –

Nun haben wir mit XPEnology eine Möglichkeit gefunden das Synology DiskStation Management- System mit eigener Hardware zu nutzen und auszuprobieren – womit wir uns vermutlich in einer rechtlichen Grauzone bewegen!

Aber was ist XPEnology?

XPEnology ist kein Synology NAS Betriebssystem, sondern ein Bootloader für das Betriebssystem von Synology, dem DSM. Der Bootloader ermöglicht das Starten des „do-it-yourself“- NAS-Systems und liefert die Treiber für PC-Hardware, die man vielleicht noch im Keller stehen hat, bzw. für eine virtuelle Maschine . Dabei wird dem DiskStation-Manager [DSM] die passende Hardwarekonfiguration vorgegeben – die einer Disk- oder Rackstation von Synology .

14.02.2020 | DW

Im Nachfolgenden beschreiben wir unsere Erfahrungen mit XPEnology:

XPEnology: direkt als Maschine [Bare-Metal-Server]:

2019: Unser erster XPEnology-Rechner, direkt auf einem „alten“ PC installiert – kein Linux, Windows oder anderes Betriebssystem.

XPEnology DS918+ im Einsatz als virtuelle Maschine [VM]:

2020: Unsere ersten Erfahrungen mit XPEnology als virtuelle Maschine im Einsatz, basierend auf Linux Mint und einem neueren Desktop-Rechner.

XPEnology mit neuer Hardware, als virtuelle Maschine [VM]:

2023: Mit neuer und generalüberholter Hardware [SAS-Controller & Platten] und dem neuen Arc Loader, als VM basierend auf Linux Mint in einem größeren Gehäuse.

_Quelle Hintergrund: Johannes Plenio auf Pixabay_

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