Der nächste Schritt [Level 2]:

den eigenen Nextcloud-Homeserver im Internet nutzen… die eigene Cloud

Nach den bereits dargestellten Möglichkeiten der Level 1 Installation, in der wir einen Nextcloud-Homeserver ohne externe Nutzung übers Internet aufgebaut haben, gehen wir nun den Weg zur Nutzung des Servers außerhalb des Büros übers Internet.

Mit DynDNS im Netz erreichbar sein

Über DynDNS können Anwendungen und Dienste, für die in der Firewall des Routers Portfreigaben eingerichtet werden, unter einem festen Domainnamen (hier die Subdomain: cloud.DEINEDOMAIN.de) aus dem Internet erreicht werden. Und das obwohl sich die öffentliche IP-Adresse des Routers mit jeder Interneteinwahl beim Internetanbieter des Anschlusses ändert. Näheres dazu auf den Seiten von Wikipedia .

Da fiel die Entscheidung auf den komfortablen und kostenfreien Service von Securepoint: spDYN .

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Voraussetzungen:

  1. eine eigene konfigurierbare Domain (Subdomain & DNS-Einstellungen)
  2. ein Router mit freien DynDNS- & Port- Einstellungsmöglichkeiten (FRITZ!Box, Speedport, etc.)
  3. ein DNService-Anbieter (DynDNS )
  4. Linux-Kenntnisse, hier DEBIAN 9.x und Linux Mint 19.x
  5. VMware-Kenntnisse

Korrektur:

Es geht natürlich auch ohne eigene Domain, wie oben unter Pkt. 1 der Voraussetzungen genannt! Wie schon in der Grafik oben zu sehen ist, lässt sich der Nextcloud-Homeserver direkt über den DNService-Anbieter ansprechen, hier über das Beispiel  https://DEINEWAHL.spdns.de!

Diese Adresse fügt man in der Nextcloud- Konfigurationsdatei „/var/www/nextcloud/config/config.php“ unter dem Punkt „trusted domains“ hinzu:

…die abschließende Klammer „)“ vom Array nicht vergessen!

Hardware:

Ein „alter Hund“ aus dem Keller wurde es nicht, der vorhandene Homeserver durfte ran – der verfügt über ausreichende Power und Platz, zudem muss ja kein weiterer „Stromfresser“ ans Netz.

Um es direkt vorweg zu nehmen, ein solcher Rechner ist für den Einsatz von Nextcloud-Homeserver nicht notwendig! Hier nur aus Bestandsgründen dieser Rechner in dieser Konfiguration!
Und d
as gesamte Thema wurde natürlich vorher auf einem unabhängigen Arbeitsrechner in einer virtuellen Maschine ausprobiert – ohne den Homeserver in seiner Funktion zu stören.

Software:

Um eine Trennung zu vollziehen, zwischen der bestehenden Nutzung des o.g. Homeservers und des Nextcloud-Homeservers, fiel die Entscheidung zu Gunsten der auf Debian basierenden Nextcloud-Installation von TurnKey-Linux als virtuelle Maschine.

Ein weiterer und sehr wichtiger Grund zur Wahl des TurnKey-Linux-Systems: hier funktioniert SSL out of the Box, für die angestrebte verschlüsselte Verbindung via HTTPS (siehe Grafik oben).

Was wird gebraucht:

VMware-Hardware-Konfiguration für den o.g. Server:

  • VMware Prozessoren: hier 4
  • VMware Arbeitsspeicher: hier 6 GByte
  • ansonsten die Vorgaben von TurnKey-Linux einhalten

Nextcloud 17.02: Update-Probleme!

Die virtuelle Maschine (VM), im Ursprung von: https://www.turnkeylinux.org/nextcloud (turnkey-nextcloud-15.2-stretch-amd64.ova), brachte leider einige Update-Probleme zum Update auf die aktuelle Version 17.02 von Nextcloud mit sich!

Nach Behebung der Probleme und eigenem produktivem Einsatz, stelle ich hiermit diese virtuelle Maschine kostenfrei, ohne Ansprüche und ohne Gewähr der Öffentlichkeit zum Download zur Verfügung. *** Alle Rechte verbleiben bei den Autoren. ***

Weitere Informationen dazu finden Sie in dieser Textdatei .

Gepackt wurde die VM mit 7zip am Stück [„Nextcloud 17.02 (VMware Image).7z “ | 1GByte],

sowie in Teilen zu 100MByte, siehe Ordner: Nextcloud 17.02 (VMware Image) – zu 100M ,

Download über OneDrive von Microsoft – kein eigenes MS-Konto notwendig.

Stand: 14.01.2020 DW

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